El Salvador zum Lesen und Ansehen

Lesenswerte Bücher und sehenswerte Filme!

 

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Ulrike Purrer Guardado, Jugendbanden in El Salvador: Eine kritische Bestandsaufnahme

Motiviert von ihren eigenen Erfahrungen im zentralamerikanischen Alltag reflektiert Ulrike Purrer Guardado die ambivalente Thematik der Jugendbanden El Salvadors. Kritisch wird die Sündenbockfunktion der jugendlichen Bandenmitglieder in der Politik und Presse El Salvadors beleuchtet und Regierungsprogramme auf ihre Nachhaltigkeit hin befragt.

  • Broschiert, Vdm Verlag Dr. Müller, 2008
  • ISBN-10: 3639037014

Horacio Castellanos Moya, Aragóns Abgang
Roman

»Castellanos Moya gelingt es auf eindrückliche Weise, das Psychogramm einer zerstörten Gesellschaft zu skizzieren.«
Neue Zürcher Zeitung
Gebundene Ausgabe - Rotpunktverlag, Zürich 2005

ISBN 3-85869-299-9

Martin Maier, Oscar Romero. Meister der Spiritualität
Oscar Romeros Botschaft ist befreiend und überzeugend gelebte christliche Spiritualität - in aller Konsequenz: Das Eintreten des Erzbischofs von San Salvador für die Armen, sein Engagement für Menschenwürde und Gerechtigkeit bewegte viele - es ging bis zum Einsatz seines eigenen Lebens. Die Verkörperung der Einheit von Mystik und Politik.
Broschiert - Herder, Freiburg, i 2001
ISBN: 3451050722

Maria Lopez de Vigil, Oscar Romero
Die Autorin hat mit rund zweihundert Menschen gesprochen, die den Erzbischof von San Salvador zu seinen Lebzeiten kannten. Sie folgt dem Lebensweg Oscar Romeros (1917 - 1980) vom streng konservativen Priester aus Ciudad Barrios über den bürokratisch-ängstlichen Weihbischof in San Miguel bis hin zum Erzbischof von San Salvador, der sich unter dem Eindruck der salvadorianischen Wirklichkeit zum unermüdlichen Verteidiger der Menschenrechte und zum Fürsprecher der Armen wandelt.
Sondereinband - Edition Exodus, 1999
ISBN: 3905577356

Horacio Castellanos Moya, Der Waffengänger
Nach dem Friedensschluss zwischen den Bürgerkriegsparteien in El Salvador Anfang der 1990er-Jahre wird der Ich-Erzähler, ein Unteroffizier der Eliteeinheit Acahuapa mit dem Übernamen Robocop, aus der Armee entlassen, die Einheit wird aufgelöst, aus den »Terroristen«, die es bis dahin zu vernichten galt, werden Abgeordnete, Geschäftsleute, geachtete Personen. Die Welt sieht düster aus für Robocop, die Zukunft erst recht, denn er hat nur eines gelernt – das dafür gründlich: töten. Bald stellt sich jedoch heraus, dass dieses Know-how weiterhin gefragt ist.
Gebundene Ausgabe - Rotpunktverlag, Zürich 2003
ISBN: 3858692492
Horacio Castellanos Moya, Die Spiegelbeichte
Robocop (so wird der Täter genannt) erschießt eine Frau aus der salvadorianischen Oberschicht. Wer kann ein Interesse daran gehabt haben, Olga Mariß, die ein unauffälliges Leben geführt hat, umzubringen? Die Spuren führen bis in die hohe Politik und fördern böse Überraschungen an den Tag ... Ein Roman, der den Rahmen einer bloßen Detektivgeschichte spengt, denn er ist zugleich ein bitterböses Sittengemäde der savadorianischen Gesellschaft.
Gebundene Ausgabe - 208 Seiten - Rotpunktverlag, Zürich 2003
ISBN: 3858692689
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Horacio Castellanos Moya, Der scharze Palast

Im Original heißt der Roman "Tirana Memoria", in der deutschen Version "Der schwarze Palast". Dort residiert ein "Nazihexer" genannter General, der das mittelamerikanische Land diktatorisch regiert. Da die Geschichte 1944 angesiedelt ist, handelt es sich wohl um General Maximiliano Hernández Martínez, der El Salvador seit Beginn der 1930er Jahre fest im Griff hatte. Er wurde eben 1944 aus dem Amt gejagt. Irgendwie ist die ganze Familie von Pericles mehr oder weniger in den Putschversuch verstrickt oder sympathisiert zumindest damit.

Gebunden - Fischer Verlag, 2010; 331 Seiten

  • ISBN-10: 3100102231 ISBN-13: 978-3100102232

David Hernandez, Putolión, Die letzte Reise des Schamanen
Der Roman Putolión ist die aufregende Geschichte der regimekritischen Dichtergruppe "La Cebolla Púrpura", deren Mitglieder zur Zeit des Bürgerkrieges ums Leben kamen oder ins Exil getrieben wurden. Der Autor, einer von zwei Überlebenden, lässt die Toten wieder auferstehen. Putolión erschien 1995 und fiel nach kurzer Zeit der Zensur zum Opfer, weil sich einflussreiche Perrsönlichkeiten darin porträtiert sahen.
Broschiert - Horlemann, 2003
ISBN: 3895021660

Manlio Argueta, Cuscatlán. Am Meer des Südens
Der Autor zeichnet das Bild einer salvadforianischen Bauernfamilie über drei Generationen nach und verfolgt damit den Kreuzwegs des Volks von Cuscatlán seit der Eroberung bis zum Bürgerkrieg der achtziger Jahre. Broschiert - Schmetterling Verlag
Erscheinungsdatum: 1999
ISBN: 3896571028

 

Manlio Argueta, Tage des Alptraums

Beklemmende Schilderung des Bürgerkriegs aus der Sicht einer Familie
Broschiert - Schmetterling Verlag, 192 Seiten
Erscheinungsdatum: 1984
Auflage: 2. Aufl.
ISBN: 3872942115

Lesenswert, leider nur mehr antiquarisch erhältlich.

 

Diethelm Meißner, Die Kirche der Armen in El Salvador

Erscheinungsdatum: November 2004
Medium: Broschiert
Hersteller: Ev.-Luth.-Miss., Erl.

Heidrun Zinecker, El Salvador nach dem Bürgerkrieg

AKtuelle Studie über die Entwicklung des Landes nach dem Bürgerkrieg und den Friedensabkommen von 1992


Erscheinungsdatum: März 2004
Medium: Broschiert
Hersteller: Campus Verlag

Andreas Novy, ENTWICKLUNG GESTALTEN, Gesellschaftsveränderung in der Einen Welt
Andreas Novys Buch ist in erster Linie eine Ermutigung über Bewusstseinsveränderung Perspektiven für ein veränderndes Handeln in der „Einen Welt“ zu entwickeln. Im Praxisteil des Buches benennt und analysiert der Autor einige Voraussetzungen für nachhaltige Entwicklung in Industrie- und Entwicklungsländern.
Brandes 6 Apsel/Südwind, ISBN 3-86099-613-4

Daniela Ingruber, FRIEDENSARBEIT IN EL SALVADOR. Eine kritische Bestandsaufnahme. Investigaciones 2, Forschungen zu Lateinamerika.

Brandes&Apsel/Südwind Frankfurt u. Wien 1999 IBSN3-86099-289-9
Das Buch liefert eine kritische Bilanz der europäischen Friedensarbeit in El Salvador und zeigt Fehler im Friedensprozess auch als Folge von Eurozentrismus auf. Die Autorin war mit den internationalen Friedensbrigaden und als Wahlbeobachterin bei den sogenannten Jahrhundertwahlen in El Salvador tätig.

Voces inocentes: ein Film des Mexikaners Luis Mandoki über Kindersoldaten während des Bürgerkiregs. Auf DVD nur in englischer Version erhältlich.

In den 1980ern waren die Regierungen in El Salvador korrupt, die Mehrheit der Bevölkerung mittel- wie rechtlos - Bauern, Landarbeiter, arme Schweine. 1979 scheiterte zum wiederholten Mal der Versuch einer gerechten Landreform. Venceremos» riefen, die nichts zu verlieren hatten, gaben sich den langen Namen «Frente Farabundo Marti para la Liberacion Nacional» und verbluteten im Kampf gegen die regierungstreue Armee.

http://www.vocesinocentes.com/

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La Vida Loca: ein Film von Christian Poveda

In den Armenvierteln der Hauptstadt El Salvadors regieren die Gangs. Die "Mara Salvatrucha" und die "Mara 18" gelten nicht nur als die größten, sondern auch als die gefährlichsten und brutalsten ganz Mittelamerikas. Eine Parallelgesellschaft, die vorgeblich Schutz bietet und nach eigenen Regeln lebt. Einmal aufgenommen, kann sie praktisch niemand mehr verlassen, ist tödlichen Schießereien mit rivalisierenden Banden ausgeliefert. Die Polizei greift durch, doch gegen das organisierte Verbrechen ist die Justiz machtlos.

erhältlich bei amazon.de

Sprache: Spanisch mit deutschen Untertiteln

 

Ich war ganz unten - Die Jugend El Salvadors verdient eine Chance.
Ein Film von Bert Herfen / 2000

DVD, Video, CD-ROM; Preis: 5.00 EUR

El Savador ist eines der kleinsten Länder des Kontinents. Immer noch leidet es an den Folgen des verheerenden Bürgerkriegs undweist, gemessen an der Pro-Kopf-Bevölkerung, die höchste Jugendkriminalitätsrate in ganz Lateinamerika auf. Der Film zeigt Projekte, die versuchen, die Bandenkriminalität in den Griff zu bekommen, Projekte, die eine Ausbildung ermöglichen.
Länge: ca. 30 Min.
VHS-PAL

Romero ist ein Film des australischen Regisseurs John Duigan. Er stellt das Leben des 1980 ermordeten Erzbischofs von San Salvador, Oscar Romero dar. Die Handlung des Films setzt bei der Weihe Romeros zum Erzbischof von San Salvador ein, Romero wird als unpolitischer, geradezu naiver Mensch eingeführt, der die Politisierung der elsalvadorianischen Kirche verhindern soll. Im Verlauf des Films wird die Veränderung Romeros deutlich gemacht, Kontakte mit der unterdrückten Bevölkerung El Salvadors und die Ermordung eines befreundeten Priesters machen ihn letztlich zu einem scharfen Kritiker der Militärdiktatur. Er setzt sich für soziale und politische Reformen ein, wendet sich gegen die Militärhilfe der USA und gegen die Gewalt in seinem Land. Der Film endet mit der Ermordung Romeros, und deutet den darauf folgenden Bürgerkrieg in El Salvador an.

Salvador ist ein Film von Oliver Stone aus dem Jahr 1986. James Woods stellt einen Fotografen dar, der während der 1980er das von Bürgerkrieg zerrüttete lateinamerikanische Land El Salvador besucht und mit den dortigen Gräuel konfrontiert wird.

High Crimes, ein Film von Carl Franklin; mit Ashley Judd, Morgan Freeman, James Caviezel
  • udd spielt eine erfolgreiche, glücklich verheiratete Rechtsanwältin, deren Mann (Jim Caviezel) beschuldigt wird, dreizehn Jahre zuvor und während seines Militärdienstes in El Salvador unschuldige Bürger umgebracht zu haben. In die Vertuschung der ganzen Sache scheint ein mächtiger Brigade-General (Bruce Davison) verwickelt zu sein, aber als Judd sich einen einzelgängerischen Rechtsanwalt (Freeman) zu Hilfe nimmt, sieht sie sich schnell in einer möglicherweise tödlichen Falle aus Drohungen und Täuschung gefangen.

Aktualisiert: 23.12.2008